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Freitag, 15. August 2014

Progressive Klänge aus Schweden

DARKWATER

Where Stories End

(Metal, Melodic Metal, Progressive Metal)


Nachdem der Erstling der Schweden "Calling the Earth to Witness" vor allem Fans des Melodic Prog Metal zu gefallen wusste und gerade in diesem Sektor für gute Resonanz sorgte, legen die Jungs ihr zweites Werk vor. Und was für Eines!
Die Spielzeit des Debuts von über 70 Minuten wurde auf gute 50 verringert und auch ganz allgemein sind die Stücke kürzer gehalten. Waren sie bei "Calling the Earth to Witness" durchschnittlich um die 10 Minuten sind sie auf "Where Stories End" bei gut 6, was die Stücke zum einen kompakter, zum anderen interessanter und abwechslungsreicher macht.


Die Scheibe ist äusserts klar und für den Stil druckvoll produziert. Alle Instrumente klingen so wie sie sollen, auch wenn sich der eine und andere womöglich an den z.T. dominanten Keyboardklängen stören könnte. Wobei man diesbezüglich sagen muss, dass Magnus Holmberg seine Arbeit mehr als nur Recht macht und im Gegensatz zum Erstling sein Instrument noch stimmiger in die jeweiligen Stücke einverarbeitet.
Die Gitarrenarbeit kann sich wirklich hören lassen, der Gesang ist klar und überhaupt ist die Scheibe technisch makellos. Das Songwriting ist ausgereifter und wer Darkwater immer noch (mich eingeschlossen) mit den früheren Dream Theater (vor allem aus "Images & Words" Zeiten) vergleicht, der liegt nun definitiv falsch.

Darkwater haben ihren eigenen Stil entwickelt, ohne eine neue Richtung einzuschlagen, wohl aber dort fortzufahren, wo sie mit CTETW aufgehört hatten. Es fällt schwer einen Song hervorzuheben, denn alle haben einen hohen Anteil an Faszination. Dennoch seien als Anspieltipps "Breathe", "Why I Bleed" oder "In the Blink of an Eye" empfohlen.

Wer also stimmigen, melodischen Prog Metal mag, der sollte keinesfalls zögern, sich die Scheibe zuzulegen. Fans des Erstlings können so oder so blind zugreifen.

Punkte: 8 / 10

 Credits: Ulterium Records 2010

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